Die kräftige Farbe der Roten Rüben bringt garantiert Frühlingsstimmung auf den Teller. Ideal für einen herzhaften Start nach der Fastenzeit.
Inhaltsverzeichnis
Zutaten für ca. 4 Portionen
- 300 g frische Rote Rüben
- 100 g Butter
- 120 g Zwiebel
- 400 g Knödelbrot
- 80 g frisch geriebener Parmesan
- 3 Eier (von glücklichen Hühnern)
- 1 Prise Kümmel
- Salz & Pfeffer
- frisch gehackte Petersilie
- 100 g braune Butter zum Servieren
- Parmesan oder Hartkäse & Petersilie zum Bestreuen
Zubereitung:
1. Rote Rüben vorbereiten: Die Roten Rüben weich kochen. Sobald sie etwas abgekühlt sind, die Schale mit den Händen abziehen, grob zerteilen und zusammen mit 2–3 EL Wasser pürieren. (am besten mit Handschuhen arbeiten, da die Roten Rüben abfärben)
2. Zwiebeln anschwitzen: Die Butter in einer Pfanne langsam zergehen lassen. Die Zwiebel fein hacken und bei kleiner Hitze glasig dünsten.
3. Knödelmasse vorbereiten: Knödelbrot, geriebenen Parmesan und das Rohnenpüree in einer großen Schüssel vermischen. Die Masse 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
4. Zwiebeln untermischen: Die glasigen Butterzwiebeln zugeben, nochmals gut vermischen und weitere 10 Minuten ziehen lassen.
5. Würzen und Eier unterrühren: Mit Salz, Pfeffer, Petersilie und einer Prise Kümmel abschmecken. Danach die Eier untermengen und die Masse etwa 20 Minuten ruhen lassen.
6. Knödel formen: Mit leicht angefeuchteten Händen Knödel aus der Masse formen.
7. Dämpfen: Die Knödel etwa 20 Minuten im Dampf garen.
Servier-Tipp:
Die Knödel mit heißer brauner Butter übergießen und mit frisch geriebenem Parmesan oder würzigem Hartkäse sowie Petersilie bestreuen. Am besten gleich frisch genießen. Rohnenknödel passen wunderbar zu frischen Frühlingssalaten oder auch als Beilage zu geschmortem Fleisch. Bei uns werden sie aber oft ganz pur genossen – manchmal sind die einfachen Dinge eben die besten.
Frühling auf Vorrat:
Rohnenknödel lassen sich wunderbar vorbereiten und einfrieren – sowohl roh als auch schon gedämpft. So könnt ihr euch an grauen Regentagen schnell ein Stück Frühling auf den Teller zaubern, ohne viel Aufwand. Einfach erwärmen, mit etwas brauner Butter servieren und den Tag mit Farbe und Geschmack genießen!
Gastgeber-Ecke
Vielleicht bekommt ihr beim Nachkochen ja ein bisschen Lust auf Frühling in Tirol – auf Vogelgezwitscher am Morgen, blühende Almwiesen und das gute Gefühl, bei uns anzukommen und durchzuatmen.
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Eure Erika Weber
Rezept-Quelle: Servus in Stadt & Land Oktober 2019

